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Ein Haustier zu Weihnachten: fünf Überlegungen

Fast alle Eltern hören früher oder später die Frage: „Kann ich einen Hund zu Weihnachten haben?“ Auch wenn es eine wunderbare, bereichernde Erfahrung ist, ein eigenes Tier zu haben, sollten Sie sich einige wichtige Fragen beantworten, bevor Sie sich dieser Herausforderung stellen.

Allein im letzten Jahr hat die britische Tierschutzorganisation Dog Trust 4.827 Anrufe von Menschen erhalten, die ihren Hund bereits einen Monat nach Weihnachten wieder abgeben wollten. Das sind fast 5.000 abgegebene Hunde. Mit dem Slogan „Ein Hund ist fürs Leben, nicht nur für Weihnachten“ möchte die Stiftung die Menschen zum Überlegen anregen, bevor sie ein Haustier verschenken.

Was Sie beachten sollten

1. Ihr Zuhause

Ihr Haustier benötigt eine Grundausstattung, wie ein Bett, Spielsachen, Zubehör und Futter. Haben Sie genügend Platz für diese Dinge? Tiere, wie zum Beispiel Hamster, sind nachtaktiv, sodass Sie einen ruhigen Raum brauchen, in dem sie tagsüber ungestört ruhen können. Demzufolge sind sie nachts etwas lauter.

2. Ihr Lebensstil

Ein Haustier verändert Ihren gewohnten Tagesablauf. Hunde müssen mehrmals am Tag fressen und spazieren gehen und ein Katzenklo muss täglich gereinigt werden. Sie müssen gegebenenfalls morgens früh und abends spät nach draußen gehen, auch wenn es dunkel und kalt ist. Haustiere benötigen Aufmerksamkeit, Gesellschaft – und Fellpflege! Viele Hunde können nicht gut für längere Zeit alleine bleiben. Sind Sie in der Lage, diese Verantwortung zu übernehmen?

3. Zusätzliche Kosten

Hochwertiges Futter ist ebenso wichtig wie eine Behandlung gegen Flöhe und Würmer, Impfungen und mindestens ein Kontrolltermin pro Jahr beim Tierarzt. Eine Haustierversicherung übernimmt einen Teil dieser Kosten, allerdings müssen Sie im Gegenzug einen monatlichen Beitrag zahlen, der je nach Alter, medizinischer Vorgeschichte und Rasse variiert.

4. Zeit und Energie

Alle Tiere brauchen täglich Bewegung, um sich gut zu entwickeln. Bei Hunden kann dieser Aufwand je nach Energielevel zwischen 30 Minuten und zwei Stunden erfordern und Katzen haben einen ausgeprägten Instinkt fürs Jagen, Kratzen und Klettern. Fragen Sie sich selbst, ob Sie die Kraft haben, jeden Morgen mit Ihrem Hund spazieren zu gehen, oder die Geduld für eine Katze, die Ihr Sofa zu ihrem liebsten Kratzbaum erklärt hat.

5. Urlaub

Wenn Sie häufig unterwegs sind, benötigen Sie jemanden, der sich um Ihr Haustier kümmert, zum Beispiel einen Freund, ein Familienmitglied oder einen Haustiersitter. Dies verursacht möglicherweise ebenfalls Kosten.

Sie sind bereit für ein Haustier

Sie haben sich gut informiert und lange und intensiv darüber nachgedacht, eine Fellnase zu sich zu nehmen? Dann müssen Sie im nächsten Schritt überlegen, welches Tier für Sie und Ihre Familie das richtige ist.

Bedenken Sie, dass Welpen und Kätzchen zwischen 8 und 12 Wochen alt sein müssen, bevor sie in ein neues Zuhause ziehen können. Tiere, die zu früh von der Mutter getrennt werden, haben möglicherweise Schwierigkeiten, sich in einem neuen Zuhause einzugewöhnen, und entwickeln gegebenenfalls bereits sehr früh gesundheitliche Probleme.

Wenn Sie sich einen Welpen holen, stellen Sie sicher, dass dieser von einem seriösen Züchter stammt. Wir empfehlen jedoch grundsätzlich, ein Tier zu adoptieren. Tierschutzeinrichtungen und Tierheime sind voller liebenswerter Haustiere, die ein dauerhaftes Zuhause suchen, und diese Tiere sind in der Regel geimpft, sozialisiert und kastriert.

Auch wenn ein Haustier einen spürbaren Mehraufwand bedeutet, ist die Liebe, die es Ihnen zurückgibt, unbezahlbar. Wenn Sie immer noch der Meinung sind, dass Sie ein Haustier haben möchten, gratulieren wir Ihnen recht herzlich! Wir sind der Meinung, dass Sie sich eine Belohnung verdient haben.