Your browser does not support JavaScript! Ein neues Kätzchen oder einen neuen Welpen willkommen heißen | Petmeds.de
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Zu den Kindheitserinnerungen, die wir nie vergessen, zählt die an ein neues Haustierbaby. Wenn Sie das Glück hatten, dies zu erleben, werden Sie sich an das weiche Fell des Welpen erinnern oder an die Aufregung, als Sie zum ersten Mal ein Kätzchen auf dem Arm hielten. Für Erwachsene kann es genauso schön sein, ein Haustier zu bekommen – mit dem zusätzlichen Vorteil, dass wir die Ankunft des Tieres planen dürfen.

Vor dem großen Tag

Im Frühjahr beginnt die Kätzchen- und Welpen-Saison. Viele Leute entscheiden sich zwischen April und September, einen pelzigen Freund ins Haus zu holen. Möglicherweise kennen Sie einen Nachbarn, dessen Haustier kürzlich Junge zur Welt gebracht hat, oder Sie stehen in Kontakt mit einem professionellen Züchter. Obwohl Ihnen natürlich jedes Tier viel Freude bereiten wird, gibt es kein schöneres Gefühl, als ein Haustier in Not zu adoptieren. Eine Möglichkeit wäre es, Ihre örtliche Auffangstation zu besuchen.

Wenn Sie sich für ein neues Kätzchen oder einen neuen Welpen entschieden haben (oder, wie in vielen Fällen, wenn sich das Tier für Sie entschieden hat), sollten Sie sicherstellen, dass das Tier mindestens acht Wochen bei seiner Mutter und den Geschwistern geblieben ist – das ist entscheidend für seine Entwicklung.

In der Zwischenzeit können Sie Ihr Zuhause welpen- und kätzchensicher gestalten. Sie sollten unbedingt freiliegende Stromkabel abdecken, da diese die Kleinen zum Kauen verleiten könnten, und überprüfen, ob Sie Pflanzen haben, die für Haustiere eventuell giftig sein könnten. Lilien beispielsweise sind für Katzen extrem giftig – daher sollten Sie diese von Ihrem Kätzchen fernhalten.

Denken Sie daran, dass Sie als Haustierbesitzer große Verantwortung tragen, also ist es ein guter Anfang, sich mit der Familie zu besprechen. Wer wird mit dem Hund Gassi gehen? Wer wir fürs Füttern oder die Fellpflege zuständig sein? Feste Gewohnheiten werden Ihrem Haustier außerdem helfen, sich an sein neues Leben zu gewöhnen.

Was die Grundausstattung für Haustiere angeht, sind dies einige Produkte, die Sie möglicherweise benötigen:

  • Eine Tragetasche für unterwegs und Besuche beim Tierarzt
  • Futter für Welpen oder Kätzchen
  • Wasser- und Futternäpfe
  • Bettzeug
  • Spielzeug
  • Ein Halsband und eine Leine (für Hunde)
  • Ein Katzenklo und Streu (für Katzen)
  • Ein Kratzbaum (für Katzen)

Sie finden unser Angebot an Welpenpflegeartikel hier. Für Kätzchen, klicken Sie hier.

Auch Pheromon-Produkte können nützlich sein, wenn Sie ein neues Haustier in der Familie willkommen heißen. Die beruhigenden Pheromone in Adaptil oder Feliway ahmen den Geruch der Mutter des Tieres nach und sorgen damit für ein Gefühl von Sicherheit und mindern Gefühle von Stress und Angst, die einen jungen Welpen oder ein kleines Kätzchen bei der Ankunft in einem neuen Zuhause befallen können. Wir empfehlen beispielsweise, Ihre Tragetasche und Ihr Auto 15 Minuten vor der Nutzung mit einem beruhigendem Spray einzusprühen oder eine Woche vor der Ankunft Ihres Haustiers einen Diffuser im Haus anzuschließen.

Top-Tipp: Legen Sie Ihrem zukünftigen Tierbaby bei Ihrer ersten Begegnung eine Decke oder ein altes T-Shirt auf seinen Schlafplatz. Tiere verlassen sich sehr stark auf ihren Geruchssinn und wenn das Tier das Kleidungsstück mitnehmen darf, wenn Sie es schließlich abholen, wird es sich dadurch wohler fühlen.

Der erste Tag bei Ihnen zu Hause

Der Tag ist endlich gekommen! Wenn Sie nach Hause kommen, sollten Sie beachten, dass Ihr kleines Kätzchen oder Ihr kleiner Hund nach der Reise etwas unruhig sein kann. Falls Sie ein Kätzchen mit nach Hause bringen, raten wir Ihnen, ein ruhiges Zimmer im Haus auszuwählen, wo es ein paar Tage bleiben kann, bevor es die anderen Räume erkundet. Widerstehen Sie zunächst der Versuchung, Ihr Haustier auf den Arm zu nehmen und zu kuscheln: Zu diesem frühen Zeitpunkt ist es an besten, das Tier auf Sie zukommen zu lassen. Wenn sich das Tier etwas an seine Umgebung gewöhnt hat, wird es bereit sein, die anderen Familienmitglieder kennenzulernen (andere Haustiere eingeschlossen).

Top-Tipp: Nutzen Sie Spiele, um das Eis zu brechen. Spielen ist nicht nur eine tolle Aktivität, um eine Bindung aufzubauen, sondern es fühlt sich auch weniger aufdringlich an.

Ein paar Tage später

Nach ein paar Tagen sollte sich Ihr Haustier langsam wohler fühlen. Es öffnet sich möglicherweise langsam, wird verspielter und beginnt zu reagieren, wenn Sie es beim Namen rufen. Aber keine Sorge, wenn dies nicht der Fall ist. Einige Haustiere sind scheuer und brauchen möglicherweise länger, sich einzugewöhnen.

Behalten Sie die Fress- und Toilettengewohnheiten Ihres Haustiers im Auge. Es ist wichtig, dass Ihr Haustier oder Ihr Kätzchen regelmäßig frisst und der Kot „sauber“ ist. Damit meinen wir frei von Blut oder Parasiten.

Gehen Sie sanft und verständnisvoll mit Ihrem pelzigen Freund um. Instinktiv wird Ihrem Haustier nach Kauen, Kratzen und anderen unartigen Dingen sein. Aber mit der Zeit wird es lernen, sein Katzenklo und sein Spielzeug zu benutzen, anstatt Ihres Teppichs und Ihrer Schuhe.

Seien Sie nicht entmutigt, wenn andere Haustiere sich ihrem kleinen Bruder oder ihrer kleinen Schwester gegenüber noch etwas feindselig verhalten. Es kann Wochen dauern, bis sich Tiere anfreunden oder sich gegenseitig auch nur tolerieren. Stellen Sie sicher, dass die Tiere getrennte Betten und Näpfe haben, da sich dadurch weitere Konflikte vermeiden lassen.

Nach einigen Tagen sollten Sie mit Ihrem neuen Haustier zum Tierarzt gehen. Dieser wird eine allgemeine Untersuchung vornehmen und das Tier auf Flöhe, Zecken und Auffälligkeiten untersuchen. Bei dieser Gelegenheit können Sie außerdem über Impfungen, den Mikrochip, eine Kastration und möglicherweise eine Haustierversicherung sprechen. Aber keine Sorge – Sie werden das nicht alles auf einmal bewältigen müssen!

Top-Tipp: Wenn Ihre Katze Zugang zu einem Garten oder Außenbereich hat, sollten Sie sicherstellen, dass sie erst dann nach draußen kann, wenn sie sich ganz an ihr neues Zuhause gewöhnt hat. Das kann mehrere Wochen dauern. Grundsätzlich sollten Haustiere bis zu ihrer Impfung nicht nach draußen und besonders Katzen nicht vor der Kastration oder Sterilisation.