Your browser does not support JavaScript! Der Ursprung der Verbindung zwischen Mensch und Hund | Petmeds.de
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Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Hunde zum besten Freund des Menschen wurden? Was Sie vielleicht noch nicht wussten, ist, dass es möglicherweise eine genetische Erklärung dafür gibt, warum sich Hunde, im Vergleich zu anderen Haustieren, Menschen gegenüber so sozial verhalten.

2017 veröffentlichten Wissenschaftler der Princeton University eine Studie in Science Advances, die zeigte, dass Haushunde in beiden Kopien (eine von jedem Elternteil) von Chromosom 6 in der für das Williams-Beuren-Syndrom kritischen Region bestimmte genetische Einfügungen (sogenannte Transposons) aufweisen. Einige dieser Einfügungen sind nur bei Hunden zu finden und nicht bei Wölfen. Dadurch konnten Forscher bestätigen, dass Hunde „nach den Menschen gerichtetes Verhalten“ aufweisen und mehr Zeit in der Nähe des Menschen verbringen als Wölfe.

Soziale Tiere

Beim Menschen wird dieses spezifische Gen stark mit sozialen Verhaltensweisen gegenüber anderen Menschen in Verbindung gebracht. Betroffene des Williams-Beuren-Syndroms, einer genetischen Besonderheit in Form einer Deletion (Stückverlustes) in dieser Region, sind dafür bekannt, besonders gesellig und gesprächig zu sein, obwohl sie andere Entwicklungs- und Lernschwierigkeiten aufweisen.

Das Ergebnis dieser Studie legt nahe, dass das freundliche, liebevolle und soziale Verhalten von Hunden gegenüber den Menschen in den Genen zu finden ist. Ist das zu glauben?

Bisher wurde immer davon ausgegangen, dass der Übergang vom Wolf zum häuslichen Hund auf die Entscheidung des Menschen zurückzuführen ist, diese "früheren Hunde" aufgrund Ihrer speziellen kognitiven Eigenschaften (wie beispielsweise auf gesagte oder gezeigte Befehle zu reagieren) auszuwählen. Doch die Ergebnisse der Studie scheinen das genaue Gegenteil zu beweisen: Die geselligen Hunde haben uns ausgewählt!

Nähe zum Menschen

Weil sie dazu neigen, die Begleitung von und den Körperkontakt mit Menschen zu suchen (vermutlich für ihre geistiges Wohlbefinden), waren sie es, die wir am Ende zur Züchtung ausgesucht haben. Wurden diese Hunde von Ihren wilden Wolfsbrüdern getrennt und mit ähnlich freundlichen Hunden im menschlichen Lager gepaart, hätte sich dieses Merkmal über die Zeit übertrieben stark ausgebildet. Diese Entwicklung der letzten 150.000 Jahre könnte der Grund dafür sein, warum Hunde heute unsere besten Freunde sind!

Ich kann das kollektive "Hab's dir doch gesagt" von zahlreichen Hundebesitzern schon hören, die wussten, dass unsere flauschigen Freunde ein Ass im Ärmel hatten. Geben Sie Ihrem Hund jetzt ruhig eine dicke Umarmung als Dankeschön, denn sie verdienen es.