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Neujahrsvorsatzreihe 1: Fettleibigkeit bekämpfen

Sie denken vielleicht, dass Ihr Haustier gut in Form ist, aber wann haben Sie das letzte Mal sein Gewicht oder seine Körperwerte überprüft? In unserer Neujahrsvorsatzreihe besprechen wir vier Hauptziele, um das Leben Ihrer Katze oder Ihres Hundes zu verbessern – und das erste betrifft Fettleibigkeit.

Fettleibigkeit ist eine Ernährungsstörung, verursacht durch die Kombination von zu vielen Kalorien und zu wenig Aktivität. Übergewicht belastet Gelenke und Organe Ihres Haustieres, was allmählich die Lebensqualität Ihres Haustieres vermindert.

Aber wie verbreitet Fettleibigkeit bei Katzen und Hunden auch sein mag, die gute Nachricht ist, dass sie vermeidbar ist. 

Faktoren, die zur Gewichtszunahme beitragen

Was sind also die Gewohnheiten, die (entschuldigen Sie das Wortspiel!) das Problem zunehmen lassen?

  • Zu viele Essensreste, Leckereien und Snacks
  • Eine kalorien- und fettreiche Ernährung
  • Eine ausgewogene Ernährung ohne angemessene Portionskontrolle
  • Zu wenig Bewegung, um überschüssige Energie abzubauen

Es scheint auch, dass manche Katzen und Hunde anfälliger für Gewichtszunahme sind. Neuste Erkenntnisse deuten etwa darauf hin, dass Labradore genetisch veranlagt sind, hungrig zu sein. Darüber hinaus kann sich der Stoffwechsel Ihres Haustieres durch Alter (wie bei älteren Haustieren), bestimmte Stoffwechselstörungen (wie Schilddrüsenunterfunktion) oder Eingriffe (wie z. B. Spritzen und Kastrieren) verlangsamen. 

Wenn Sie informiert sind, können Sie Ihrem Haustier die beste Pflege bieten und Komplikationen vorbeugen. Die wichtigste Botschaft ist, dass es unabhängig von der Verfassung Ihres Haustieres immer Möglichkeiten gibt, seine Lebensqualität zu verbessern.

Gesunde Lösungen

Die Folgen von Übergewicht Ihres Haustieres sind vielleicht nicht sofort erkennbar, aber wenn sie nicht richtig behandelt wird, kann Fettleibigkeit verschiedene Probleme verursachen: von Typ-2-Diabetes bis hin zu verkürzter Lebenserwartung.

Ein guter Ausgangspunkt ist die Ernährung: Lesen Sie die Ernährungshinweise auf den Etiketten Ihres Haustierfutters, um sicherzustellen, dass Sie die richtigen Portionen geben. Denken Sie auch daran, Snacks zu überprüfen. Während Sie Ihrem vierbeinigen Freund weiterhin die leckeren Snacks geben sollten, die er liebt – setzen Sie immer eine vernünftige Grenze. Die Wahl gesünderer oder kalorienarmer Alternativen kann ebenfalls helfen.

Ebenso ist eine Ernährungsformel nach Lebensphase, Rasse oder Verfassung Ihres Haustieres eine gute Möglichkeit, sicherzustellen, dass es die Nährstoffe erhält, die es benötigt. Eine Formel zur Gewichtsreduzierung etwa kann reicher an Proteinen und ärmer an Kohlenhydraten sein.

Wenn Sie vermuten, dass Ihre Katze oder Ihr Hund übergewichtig ist, kann Ihr Tierarzt eine auf Körpergewicht und Körperwerten (BCS) basierende Diagnose stellen. Er hilft auch bei der Ermittlung des Zielgewichts und empfiehlt die richtige Ernährung zur Gewichtskontrolle für Ihren vierbeinigen Freund.

Bewegung ist der zweite Teil unserer Gleichung für gesundes Gewicht. Selbst wenn Ihr Haustier eine ausgewogene Ernährung hat, werden Tiere, die sich nicht regelmäßig bewegen, unweigerlich an Gewicht zunehmen. Daher ist es wichtig, mit Ihrem Hund mindestens 30 Minuten am Tag zu gehen und mehrmals täglich mit Ihrer Katze zu spielen – besonders wenn sie drinnen bleibt. Hunde mit viel Energie müssen sich möglicherweise länger bewegen (bis zu zwei Stunden täglich). 

In unserem nächsten Blog der Reihe geht es um Bewegung, also freuen Sie sich auf Tipps, wie Sie Ihren Hund und Ihre Katze aktiv halten können. In der Zwischenzeit hoffen wir, dass Sie den ersten Teil unserer Reihe interessant gefunden haben. Denken Sie immer daran, dass bei Vorsätzen jeder Schritt hin zu einem besseren Lebensgefühl zählt.